Zu Besuch im Tierheim Wermelskirchen
Am vergangenen Montag besuchte ich eine Einrichtung außerhalb meines Wahlkreises. Wie viele andere Einrichtungen stand auch das Tierheim in der Nachbarstadt Wermelskirchen durch die Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Ich bin sehr froh, dass dem Tierheim Wermelskirchen schnell und unbürokratisch durch die Corona-Soforthilfe des Landes geholfen werden konnte.

Seit Günter Leuerer den Vorsitz des Wermelskirchener Tierschutzvereines und die operative Leitung des Tierheims übernommen hat, hat er viel frischen Wind in die Wermelskirchener Institution gebracht. Das merkt man schon beim Betreten des Tierheims. Es ist warm und ansprechend dekoriert, mit vielen bunten Blumen und einem Auge fürs Detail. „Wir sind natürlich kein Sanatorium, aber trotzdem finde ich, dass gerade auch ein Tierheim eine gewisse Atmosphäre bieten sollte“, sagte mir Günter Leuerer während meines Besuchs.
Die komplett eigenfinanzierte Einrichtung unweit der Remscheider Stadtgrenze ist zwar deutlich kleiner als andere Tierheime. Trotzdem ist es eine wichtige Anlaufstelle für Wermelskirchen und die umliegenden Städte. Das insgesamt achtköpfige Team kümmert sich um Fundtiere aus der Region, aber auch aus entlegeneren Regionen im Rahmen des Hauslandtierschutzes. Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit auch von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die regelmäßig zum Gassigehen oder zum „Katzenstreicheln“, also der Gewöhnung wildlebender Katzen an ein menschliches Umfeld, vorbeikommen.
Ich bedanke mich für das angenehme Gespräch und komme gerne wieder – alleine schon, um nochmal bei den Beagles vorbeizuschauen, die mich während meines Besuchs so zutraulich angeschaut haben.